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Feinfinger
Prof. Dr. Feinfinger ist ein verrückter Wissenschaftler und Superschurke und ehemaliger Freund, nun allerdings Erzfeind von Blaubär.

Beschreibung

Feiningers Markenzeichen sind zwei in die Luft gestreckte Hände. Er trägt es auf dem Kopf und hat auch das Dach seiner Behausung entsprechend gestaltet. Seine Kleidung ist pink und gelb. Er mag dramatische Auftritte, die ihm jedoch nicht immer so gelingen, wie er möchte. Immer bei ihm ist sein sprechendes Zepter, das ihn selbst darstellt, was an ein Narrenzepter erinnert und Feinfingers im Grunde lächerlichen Charakter unterstreicht.

Bekanntschaft mit Blaubär

Anscheinend waren er und Blaubär zu einem früheren Zeitpunkt die besten Freunde, bis Feinfinger sich entschied, eine Laufbahn als Superschurke einzuschlagen. Blaubär erzählt diese Geschichte als eine seiner typischen Lügengeschichten und sie widerspricht in der erzählten Form seiner zamonischen Herkunft, daher ist nicht bekannt, unter welchen Umstanden die beiden sich tatsächlich kennengelernt haben.

Sie blieben jedoch auch trotz des Zerfalls ihrer Freundschaft miteinander in Kontakt und spielten gegeneinander Fernschach. Es liegt nahe, dass ihre letzte tatsächliche Begegnung im Jahre 1968 stattfand.

Feinfinger ist angesichts des Verlustes von Blaubärs Freundschaft offensichtlich frustriert und versucht, Blaubär zu ärgern und droht diesem sogar mit dem Tod, redet sich allerdings nur ein, dass er letzteren möchte.

Interessen und Verbündete

Feinfinger lebt zurückgezogen auf Schloss Grauenfels im Kapitalistischen Ozean. Dort entwickelt er Gerätschaften, die ihm die Weltherrschaft ermöglichen sollen. Er versklavte auch eine komplette Spezies von Zwergen für seine Zwecke und lässt sie die Wellenmaschine bedienen. Mit dieser kann das Meer an jedem beliebigen Ort beeinflusst werden.

In seinem Schloss sammelt er Dämonen, züchtet gefährliche Pflanzen und mutierte Tiere und entwickelt neue Weltuntergangsmaschinen. Er hält in den Kellergewölben auch Seeschatten gefangen.

Ebenso wie die Wellenzwerge werden auch die Krokodilpiraten von ihm schamlos ausgenutzt.

Erfindungen

Die meisten Erfindungen Prof. Dr. Feinfingers zeugen von dessen äußerst sonderbarem Wesen und haben bizarre Funktionen und Namen.

Vielzweck-Weltüberwachungs-Hammond-Orgel

Die Beschäftigung mit dieser Orgel ist offensichtlich Feinfingers liebstes Hobby. Sie ist größer als eine durchschnittliche Kirchenorgel und enthält neben Funktionen zur Erzeugung von Musik auch eine Kommunikations- und Kontrollzentrale, über die er mit seinen Untergebenen Kontakt hält. In Verbindung mit dem Gedankenabsaughelm wird die Orgel zu einer Waffe, mit der Feinfinger seine Gedanken in die Köpfe seiner Opfer übertragen kann. Die meiste Zeit verbringt Feinfinger jedoch damit, auf der Orgel schreckliche Klänge zu erzeugen. Er hält die Disharmonie für die höchste Form der Musik.

Gedankenabsaughelm

Dieser Helm ist eine Glaskuppel, die Feinfinger wie einen Hut über seinen Kopf stülpt, um damit seine Gedanken zu bündeln und auf seine Opfer abzustrahlen, die dadurch denken müssen, was er denkt.

Wellenmaschine

Die Wellenmaschine war offenbar Feinfingers erste große Erfindung, die damals allerdings (laut Blaubär) von Blaubär sabotiert wurde. Ihre moderne Variante steht im unterirdischen Bereich von Schloss Grauenfels. Sie wird von den Wellenzwergen bedient. Von ihr erzeugte Wellen sind in der Lage, Schiffe durch die Luft zu schleudern.

Kalorienstrahler

Eine pistolenähnliche Apparatur, die das Ziel in eine Folienkartoffel verwandelt.

Personenfaxgerät

Dieser Teleporter ermöglicht es Feinfinger, sich an jeden beliebigen Ort zu befördern. Er wird mit radioaktiven Steckrüben betrieben. Bei der Beförderung zieht die Person einen funkelnden Schweif nach sich.

Quellen