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Die Schlaraffeninsel ist eine Insel, welche sich durch die Besonderheit auszeichnet, dass dort alles essbar ist, da selbst Dinge, die aussehen wie aus Eisen gemacht, in Wahrheit aus Lakritze und dergleichen bestehen. Darum sind alle Bewohner dieser Insel auch ausgesprochen fett, was aber auch daran liegt, dass Abnehmen auf der Schlaraffeninsel als schweres Verbrechen gilt.

Käpt'n Blaubär und die Schlaraffeninsel

Käpt'n Blaubär trug angeblich, bevor er auf der Schlaraffeninsel war, den Namen "Käpt'n Dünnbär", da er kein Gramm Fett auf den Rippen hatte. Er schrieb damals sogar ein Diätbuch mit dem Titel "Schlank bleiben mit der Blaubärmethode". Allerdings beging er den Fehler, eine Verkaufstour zur Schlaraffeninsel zu veranstalten, da ihm nicht bewusst war, dass Abnehmen dort gesetzeswiedrig war und er deshalb annahm, dass die Schlaraffen den Schlankheitsbestseller bitter nötig hätten. Diese waren alles andere alls begeistert, schmissen seine Bücher ins Meer und legten ihn sogar in Ketten. Als Blaubär da so in der Dunkelheit hockte, stellte er fest, dass er die Ketten, da sie aus Lakritz waren, einfach durchbeißen konnte. Daraufhin fing er an, sich durch die dicken Gefängnisböden zu essen, welche aus Tortenböden mit Marzipan bestanden. Im Graben vor der Mauer befand sich Himbeersirup, der zwar zum Durchschwimmen, aber nicht zum Schlürfen zu zäh war. Auch der Stacheldraht stellte kein Problem dar, da er aus Spaghettieis bestand. Als Blaubär zu seinem Schiff kam, war er kugelrund. So hatte er sich zwar seine Freiheit zurückgeholt, aber seine schlanke Linie verloren.